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idiografische Schrift

Charakteristisch geprägte Handschrift. Vor allem die Klasse IX (Handschriftliche Antiqua); doch können prinzipiell auch andere Schriften idiografisch geprägt sein (z.B. die Deutsche Schreibschrift).

Impressum

Verlagstechnische Hinweise, bei Büchern in der Regel auf der 4. Seite (der Rückseite des Titels), bei Zeitschriften und Zeitungen unterschiedlich, oft auf der letzten Seite plaziert.

Imprimatur

Druckfreigabevermerk des Autors oder Verlags nach abgeschlossener (Autoren)korrektur. Druckerlaubnisvermerk staatlicher oder kirchlicher Behörden im Impressum eines Werkes.

Informal

Rundere Schriftvarianten einer Schriftsippe, z.B. die Stone Informal von Sumner Stone.

Initiale (auch: das Initial)

Großer, oft mehrere Zeilen umfassender Versalbuchstabe am Anfang eines Kapitels oder Absatzes, der als optischer Anker, in Initialfunktion oder als reines Schmuckelement dient. Man unterscheidet:

  • Einfache Initiale, bestehend aus einem einfachen Versalbuchstaben;
  • Verzierte Initiale, bei der die Grundformen des Buchstabens ornamentalen Charakter tragen;
  • Illustrierte Initiale, bei der bildhafte Elemente mit dem Buchstaben verbunden sind;
  • Kassetten-Initiale, bei der der Buchstabe in einem aus mehreren Linien mit meist unterschiedlicher Strichstärke bestehenden, quadratischen Rahmen eingebettet ist.

Inkunabel/Wiegen-/Erstlingsdruck

Druckwerke aus der Frühzeit des Buchdrucks bis 1500.

Inline

Konturierte Variante der Schrift.

Innentitel

Haupttitel eines Buches, in der Regel auf Seite 3 nach dem Schmutztitel (Seite 1). Gegensatz Außentitel auf dem Umschlag oder Buchdeckel.

Interpunktionen

Zeichen wie Punkt, Komma, Semikolon (Strichpunkt), Kolon (Doppelpunkt), Ausrufezeichen, Fragezeichen, Divis (Bindestrich), Gedankenstrich, Anführungszeichen, Apostroph sowie runde und eckige Klammern dienen zur Markierung von nonverbalen und suprasegmentalen Textelementen.

inverse Schriftdarstellung

Wiedergabe von Textelementen, bei denen weiße oder graue Schrift auf dunklem Hintergrund abgebildet ist. Feine Schriften bzw. magere Schriftschnitte eignen sich nicht für inverse Darstellung.

Italic

Kursiv.

Italienne

Serifenbetonte Antiquaschrift, Variante der Egyptienne, bei der die Waagerechten deutlich fetter als die Senkrechten sind.

ITC

Font der International Typeface Corporation, New York.

Jüngere Grotesk

Groteskschriften wie die Gill (Eric Gill, 1928), die Frutiger (Adrian Frutiger, 1976) und die FF Meta (Erik Spiekermann, 1991), die nach dem humanistischen Formprinzip (Renaissance-Antiqua) gestaltet wurden; gut lesbare Mengensatzschriften.

 

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