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Tabellensatz

Geordnete Wiedergabe von Zahlen und Text

Tabellenziffern

Vorwiegend zum Satz von Tabellen verwendete Ziffern, die genau die Dicke eines Halbgevierts umfassen.

Template

Vorlagendatei

Text

Textschrift für den Mengensatz; entspricht der Brotschrift des Bleisatzes.

Textbild

Im Gegensatz zum Layout bezieht sich Textbild ausschließlich auf die verbalen Teile der Drucksache.

Textur, Textura

Gotische Schrift des Spätmittelalters, die Johannes Gutenberg als Vorlage für seinen Bibeldruck verwendete. Der Name geht zurück auf das gewebeartige Erscheinungsbild der in dieser Schrift geschriebenen bzw. gedruckten, meist liturgischen Texte.

Textverarbeitung

Sich anfangs an der Schreibmaschine orientierende Software zur Erstellung von Dokumenten am Computer.

Titelsatz

Herstellung des Satzes von Buchtiteln, Titeln von Broschüren u.ä.; Teilgebiet des Akzidenzsatzes; im weiteren Sinn auch der Satz von Urkunden, Diplomen u.a.; soll die an Qualitätssatz gestellten Anforderungen erfüllen.

Titelschriften

Im Bleisatz allgemein die größeren Grade der Brotschriften; zusätzlich gab es spezielle Versalschriften, die hauptsächlich für den Titelsatz verwendet wurden; solche Schriftfonts tragen im DTP den Zusatz Title.

Title

Titelschrift, vor allem für den Werksatz.

Titling

Versalschrift für Titelseiten (z.B. Buchtitel).

Toscanienne

Schriftvariante der Egyptienne mit sehr stark betonten horizontalen Strichen, als „Westernschrift“ bekannt.

toter Kolumnentitel

Nicht wechselnder Kolumnentitel

Trennungen

Mehr als drei Trennungen sollten aus ästhetischen Gründen nicht untereinander stehen und am Ende einer Seite sollte keine Trennung erfolgen. In Überschriften und Bildtexten sind Trennungen zu vermeiden.

Treppenfall

Zeilenfall wie folgt:

xxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Trichterfall

Zeilenfall wie folgt:

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

xxxxxxxxxxxxxxxx

Type

Letter

Typografie

Zusammengesetzt aus griech. typos (Schlag, Spur, Gestalt, Gepräge, Abdruck) und graphein (zeichnen, malen, einritzen, graben, schreiben), heißt also eigentlich: Schreiben mit Hilfe (vorgeprägter) Formen. Der Begriff umfaßt einerseits die Gesamtheit aller Mittel, durch die sprachlicher Text für den Druck visualisiert wird, andererseits den visuellen Gestaltungsprozeß sowie das daraus resultierende Produkt.

typografisches Punktsystem

Maßsystem. Die Werte für den typografischen Punkt sind nicht einheitlich festgelegt; es gibt als Varianten: Didot-Punkt, DTP-Punkt, Pica-Punkt.

»typografisches Schreiben«

Dabei werden oft handschriftliche Schreibkonventionen auf den typografischen Text übertragen und die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Software mechanisch und unreflektiert eingesetzt; außerdem fehlt nicht selten ein gestalterisches Gesamtkonzept; Vorstufe der Kulturtechnik Typografie; Laientypografie.

Typometer

Verwendet der Typograf, Schrift- bzw. DTP-Setzer zum Messen der Schriftgröße

Typosignale

Typografisches Gestaltungsmaterial in Form von gefüllten oder konturierten Kreisen, Dreiecken und Quadraten, auch Pfeile und Zeigefinger können hinzugezählt werden. Sie dienen als Blickfang in Anzeigen, Wurfzetteln und Anschlägen. Im DTP mit anderen Zeichen meist in Dingbats genannten Symbolschriften zusammengefaßt.

Typoskript

Maschinenschriftliche Textvorlage, nach der in der Setzerei bzw. Druckerei der Satz angefertigt wird.

 

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